Immer häufiger erkranken Menschen an Mundkrebs, also Krebs, der sich an Lippe, Rachen, Mandeln, Speicheldrüsen oder Mundinnenraum festsetzt. Der höchste Risikofaktor ist Alkohol, auch das Rauchen unterstützt die Bildung von Krebs.
Wie bei jeder anderen Krebsart gilt auch hier – wer ihn zu spät erkennt, hat keine großen Überlebenschancen. Doch wie erkennt man Mundkrebs? Auch hier ist zunächste der regelmäßige Besuch eines Zahnarztes zu empfehlen, bei auffälligen Stellen natürlich unmittelbar. Dazu gehören beispielsweise wunde Stellen an den Lippen, der Mundinnenseite oder dem Zahnfleisch, die nicht schnell wieder verheilen. Stärkere Anzeichen sind Knoten bzw. Verdickungen und Taubheitsgefühl oder Schmerzen beim Kauen bzw. Schlucken. Unnatürlich aussehende Stellen sollten auf der Stelle dem Zahnarzt vorgeführt werden.
Vorbeugend sollte man darauf achten, möglichst wenig zu rauchen oder bspw. Tabak zu kauen, am besten natürlich garnicht und erst recht nicht zusammen mit Alkohol. Nach der Diagnose erfolgt meist Bestrahlung bzw. Chemotherapie, die genauen Überlebenschancen hängen vom Stadium des Krebses ab.

Montag, 8. Februar 2010
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